Kaiserschmarrn

Wer im Alpenland im Urlaub ist, kommt fast nicht an einem Kaiserschmarrn vorbei. Zurecht, ist es doch eine köstliche Nachspeise, die hier und da auch mal als vollwertige Hauptmahlzeit deftige Speisen ersetzt. Das Ei, die Röstaromen, das Luftige und das Fruchtige machen den Kaiserschmarrn zu einer unverwechselbaren Mehlspeise, die schnell und einfach zuzubereiten ist. Vorausgesetzt man hat die Temperatur im Griff, sonst werden Röstaromen schnell brandig.

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Zutaten

7 gehäufte Esslöffel Mehl tipo 00 Gold
5 Eier
100 g Zucker
200 ml Milch
Puderzucker zum bestreuen
50 g Rosinen

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Zubereitung

Die Eier trennen und das Eiweiß mit etwas Salz steif schlagen.

Die Eigelbe mit der Milch, dem Zucker und dem Mehl zu einer homogen Masse rühren.

Ein Drittel der Eiweißmasse in den Teig einarbeiten. Dann den Rest unterheben.

Eine Pfanne mit Butter erhitzen und die Masse einfüllen. Nach wenigen Minuten die Rosinen in den Teig geben. Die Temperatur lieber ein wenig niedriger halten, damit der Teig von unten nicht verbrennt. Wenn die Masse fast gestockt ist, kommt entweder der Backofenteil (sehr praktisch) oder, wenn man keinen hat, eine akrobatische Einlage. Schließlich will die Oberseite auch gebräunt werden. Also muss der Schmarrn aus der Pfanne raus und gewendet werden. Raus kein Problem, aber dann muss er gedreht wieder rein. Ich lege dazu den gestockten Teig auf ein Brettchen und stülpe die Pfanne über den unfertigen Schmarrn und drehe dann Pfanne und Brettchen gemeinsam. Fertig backen und dann mit zwei Gabeln in mundgerechte Stücke zerrupfen.

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Den Zwetschgenröster als traditionelle Beilage haben wir natürlich auch selbstgemacht. Die Zwetschgen, die wir im OVEG gekauft haben, wurden am selben Tag noch eingekocht. Eine Variante davon haben wir noch ein zweites Mal gekocht. Beitrag folgt…

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