Fitnesssalat mit Caesar Salad Dressing

Caesar Salad Dressing

IMG_1765-BearbeitetFitnesssalate sind hip. Jeder, der sich kalorienbewusst und ausgewogen ernährt, stolpert irgendwann über ominöse Fitnessgerichte, die kalorienarm, reich an Spurenelementen, Vitaminen, Ballaststoffen und vielen anderen tollen Dingen sind. Oben drauf gebratenes Gelfügel und das Gefühl nicht gesündigt zu haben.

Prinzipiell ist das sicher richtig, aber das Caesar Salad Dressing ist keine leichte Kost, dafür wirklich lecker. Aber mit ein wenig Modifikationen kann man dem Caesar Salad Dressing die Kalorien ein wenig aberziehen. Ob das Dressing trotzdem als Fitnesssalat taugt, kann jeder selbst entscheiden.

Vielleicht sollte ich den Salat einfach anders nennen. Aber jeder weiß wovon man spricht, wen man von einem Fitnesssalat spricht. „Salat mit Putenbruststreifen“. Nur das Dressing ist unbestimmt. Manchmal kommt das auch aus der Glasflasche, und dann meist auch nicht wirklich kalorienarm. Aber selbstgemacht ist 1000 Mal besser… und man weiß was drin ist.

Der Caesar Salad hat Tradition und wird weltweit mehr oder weniger gleich zubereitet. Grundzutaten sind Römersalat, Croûtons und das Dressing, das meist aus Mayonnaise, Parmesan, Zitrone, Olivenöl und Sardellen hergestellt wird. Die Mayo ist natürlich selbst gemacht aus Öl und Eigelb. In meinem Fall habe ich Mayo durch Joghurt und Frischkäse ersetzt.

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So habe ich das Dressing zubereitet

125 g Joghurt
75 g Ziegenfrischkäse
50 g Senf
25 g Olivenöl
25 g Sonnenblumenöl
60 g Hühnerbrühe
5 g Parmesan
10 g Salz
Pfeffer aus der Mühle
10 g Sardellen
Zitronensaft und Abrieb
1 Knoblauchzehe
25 g Honig

alle Zutaten mit dem Stabmixer aufmixen

Den Salat habe ich variiert und noch Gemüse nach Belieben dazu gegeben

Als Croûtons habe ich Baguette getoastet

die Hühnchenstreifen habe ich angebraten und in Sesam gewälzt

Gedanken
Das Dressing erscheint auf den ersten Blick aufwendig, aber belohnt mit einer Vielfalt an Aromen, die die typische Caesar Salad Note mitbringen. Und das Schöne ist, dass man das Rezept vielfältig verändern kann. Die Brühe kann man weglassen, weil man die meist nicht hat. Ich habe sie zugegeben, um das Dressing zu verdünnen und noch mehr Geschmack rein zu bringen. Das Olivenöl ist dominant und nicht jedermanns Sache, ebenso die Sardellen. Aber das muß man mal ausprobieren, das ist schon super. Wichtig dabei ist, dass nicht zu viele davon im Dressing sind, sonst wird es zu fischig.

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